90 Billions – Patrick Mohr

Patrick Mohr, kantig und voller Schaffenskraft, ein Ausnahmetalent der deutschen Fashionszene. Im Interview erfahrt ihr „mohr“…..

We wanna more mohr, geht noch more mohr, was erwartet uns?

Es geht immer noch „more mohr“! Ich bin gereift, das Label Patrick Mohr ist gewachsen und zeigt sich immer wieder von einer anderen Seite.

Tabus samt kapitalistischer Beschaulichkeit oder exotisches Marketing?

Ich spiele mit verschiedenen Facetten, mal eher provokativ, danach klassisch-clean.

Natürlich ist es mein Wunsch, dass jeder Patrick Mohr trägt, aber nicht mit jedem Mittel.

Wichtiger ist es mir authentisch zu sein – und zu bleiben!

Die Provokation des eigenen Ichs macht sich bei Dir wie bemerkbar?

Ich bin so wie ich bin.(lacht) Natürlich provoziere ich hier und da – das ist mir auch bewusst, aber allzu viele Gedanken mache ich mir darüber nicht! Viel wichtiger ist es mir, als ernsthafter Designer anerkannt zu werden.

Lule-Lule und ein bisschen schnippeln………Böse Zungen billigen Dir keine Schaffenskraft zu, wie erwiderst Du?

Ich denke, ich habe in den letzten Kollektionen mehr als bewiesen, dass meine Schaffenskraft noch lange nicht erschöpft ist.

Wo ist die Grenze zwischen körperlicher Kulisse und einer monumentalen Darstellung in Deinen Inszenierungen?

Die Grenzen verschwimmen – und das sehr bewusst. Ich liebe das Individuum und die Inszenierung. Diese Kombination ist mein Antrieb, meine Art des Designens.

Der private Mohr ist existent? Erzähl….!

Selbstverständlich gibt es Patrick Mohr auch privat.  Der trifft sich mit seiner Familie und Freunden, liebt die Natur und genießt die Ruhe.(schmunzelt)

Oliver und ich haben noch nie eine Einladung von Dir erhalten als Model eine Show für Dich zu laufen. Wieso? Dabei sind wir so auffallend anders…..

Auffallend anders(lacht) – das war das Motto meiner früheren Shows.

Mittlerweile habe ich mich entwickelt und bin weg von dem provokanten Schock hin zu einem eher klassischen Ideal von Schönheit.

Wann springst Du Patrick im „Dreieck“?

Ich springe kontinuierlich im Dreieck, bin mal hier, mal da! Nicht ohne Grund ist das Dreieck so zu meinem Markenzeichen geworden.

Text: Jan Luckenbill Photos: Oliver Rath
Visit: Patrick Mohr


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