90 Billions – Jochen Schropp

 

Charismatisch, beliebt und einer der meistgebuchten Moderatoren Deutschlands, JOCHEN SCHROPP.

 Aktuell moderiert er die Castingshow „X Factor“ und verrät „90 BILLIONS“ was mit Jurymitglied SARAH CONNOR noch so alles geht…

Die Kritiken sind exzellent, man scheint zufrieden mit Dir. Bist Du es selbst auch oder lässt Dich Selbstkritik kalt?

Ach, ich bin schon sehr kritisch, ich gucke viel Fernsehen, ich liebe Fernsehen, und wenn ich mich dann selber sehe, denke ich mir natürlich schon, was hätte ich besser oder anders machen können. Es kommt auch immer darauf an, ob es eine Live-Sendung ist, da kann man selbstverständlich kritischer sein. Wenn es zusammengeschnitten ist, ist man ja oft nicht für verantwortlich was sich die Produzenten raussuchen.

Für Selbstreflektion und konstruktive Kritik bin ich auch immer offen!

Ein Satz mit „X“ das war wohl nix……., ist „X-Factor“ Deine Länge?

Ja schon, ich muss sagen, dass ich mich sehr gefreut habe als ich gefragt wurde, ob ich zum Casting kommen will, da ich das Format aus England kenne und es super finde. Castingshows haben in Deutschland eher einen schlechten Ruf und ich bin froh, dass wir es mit „X Factor“ geschafft haben das Castingshows langsam aber sicher auch wieder etwas ernster genommen werden bzw. die Künstler die auftreten.

 

What does it mean to mean?

 Das bedeutet beides, es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es schön Bedeutung zu haben in dem was man gerne macht, weil man mehr Möglichkeiten hat. Andererseits ist man natürlich auch auf dem Radar von Leuten und kann nicht mehr machen was man will. Der Punkt Kritik wurde ja schon angesprochen, jeder hat eine Meinung von dir, viele gut, andere weniger gut und damit muss man erstmal umgehen, was auch eine Art Druck sein kann.

 “It’s Nähkästchentime”! Wann bist Du ein feiger und wann ein fürchterlich unartiger Junge?

 Also, fürchterlich unartig bin ich auf jeden Fall, wenn ich mit meinen Freunden in eine Bar einen Trinken gehe und auch, wenn ich manchmal bei meiner Mutti bin. Feige bin ich bei Dingen die ich nicht kann, jegliche Sportarten, zumindest die, die mit Bällen zutun haben, gehen gar nicht. (lacht)

 Apropos Bälle, mir schwebt von einst noch ein ganz spezielles Diätprogramm im Kopf, „Popp Dich schlank“, hieß die Zauberformel, würdest Du diese immer noch empfehlen?

 Sex ist immer gut, vor allem wenn er safe ist, was man heutzutage immer noch betonen muss. Ansonsten war „Popp Dich schlank“ ein super-lustiger Film, ich musste eigens für die Rolle an Gewicht zunehmen. Wenn´s zur Story passt immer wieder. Die größere Überwindung war ja nicht die Gewichtszunahme, sondern, dass ich mitten in Berlin auf einem roten Auto strippen musste und zwar komplett nackt. Dabei fragte ich den Regisseur wie ich meinen Schwanz verstecken könne, da meinte er: „Stülp dir doch eine Socke drüber!“, aber dann hätte ich ganz klar noch mehr Aufsehen erregt.

 Wie hälst Du Dich heute fit, außer durch poppen?

 Ich habe einen Personal Trainer mit dem ich einmal die Woche trainiere. Das hört sich immer so großkariert an, ist es aber eigentlich gar nicht, es ist einfach nur praktisch. Leider hab ich nicht mehr so viel Zeit für Sport, ich versuche zu trainieren und mich gesund zu ernähren, aber wenn man so viel unterwegs ist wie ich, ist es kaum möglich.

 „Life is live“, noch Lampenfieber bevor sich der Vorhang hebt?

 Oh ja! Obwohl das immer darauf ankommt, es ist nicht mehr so schlimm wie vor zwei/drei Jahren. Als ich mit der Moderation angefangen habe, dachte ich, ich muss kotzen und kacken gleichzeitig(lacht), das ist zum Glück heute nicht mehr so schlimm, aber bei der Liveshow um 20.14Uhr, kurz bevor es losgeht, ist man dann schon aufgeregt.

 

Und sind es die Gäste auch?

 Das ist immer sehr unterschiedlich, wenn man natürlich einen Usher oder Beth Ditto zu Gast hat, die sind nicht mehr wirklich aufgeregt.

 Lass uns kurz mal indiskret werden, geht da was mit Sarah Connor?

 Ich hab ihr das Kind gemacht, ich bin nicht für den Namen zuständig, davon entferne ich mich, aber gut…klar…es geht immer wieder was. Momentan muss Sarah ja stillen und so weiter und sofort, da geht wenig, aber da geht in der Zukunft mit Sicherheit noch was. Ich bin mir sicher Ihr Mann Florian hat da nix gegen. (grinst)

Halb voll oder halb leer?

Halb voll, immer! (schmunzelt)

Mein Motto ist es, das Leben mit dem großen Löffel zu essen und deshalb ist das Glas immer halb voll. Wenn ich mich halb leer fühle, dann visualisiere ich das halb volle Glas und hoffe es funktioniert. (lacht)

 Dein Einsatz gilt?

Mein Einsatz gilt, um andere Menschen glücklich zu machen und selbst dabei glücklich zu sein.

Abschließend, ist Dein Leben dauerhaft erfüllt?

 Immer wieder und dann auch immer wieder nicht. Ich bin schon ein getriebener Mensch und mal fühl ich mich erfüllt und dann bin ich wieder unzufrieden. Generell versuche ich das Beste draus zu machen.

 …Und das Beste ist gerade gut genug!!!

Text & Styling: Jan Luckenbill Assistent: Sebastian Marggraf Photos: Oliver Rath

Visit: Jochen Schropp



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