vision d’ovni

Boba Fett kam im Jahr 32 VSY als erster Klon Jango Fetts auf Kamino zur Welt. Im Gegensatz zu seinen genetischen „Brüdern“, den Klonkriegern, war Boba auf Wunsch seines Vaters weder genetisch altersbeschleunigt noch verhaltensmodifiziert. Obwohl Jango stets betonte, dass Boba weniger sein Sohn als sein Nachfolger und Jaster Mereels „Vermächtnis“ war, liebte er das Kind abgöttisch und hatte oft ein schlechtes Gewissen, wenn er aus beruflichen Gründen für längere Zeit Kamino fernbleiben musste.
Boba mit seinem „Vater“ Jango Fett.

Boba Fett wuchs in Jangos Quartier in Tipoca City auf. Mit den Klonkriegern, die ebenfalls auf Kamino ausgebildet wurden, hatte er so gut wie keinen persönlichen Kontakt; lediglich die Null ARCs, die unter der persönlichen Obhut von Kal Skirata standen, begegneten ihm öfter in den Gängen der Stadt, weil sie von ihrem Ziehvater dazu angehalten wurden, Tipoca City auf eigene Faust zu erkunden. Boba versuchte, sich ihnen so gut wie möglich zu entziehen, da sie versuchten, ihm zwangsweise Mando’a – die mandalorianische Sprache – beizubringen. Boba selbst wurde von seinem Vater Jango auf Basic erzogen und sprach zudem Huttisch, da dieses die wichtigste Handelssprache war und ihre Beherrschung für einen Kopfgeldjäger große Vorteile brachte.

Die wichtigsten Bezugspersonen waren neben seinem Vater die Kaminoanerin Taun We, in der er fast so etwas wie eine Stiefmutter sah. Sie kümmerte sich um die Erziehung des Jungen, wenn Jango beruflich unterwegs war. Auch der Droide MU-12 war mit der Versorgung und Ausbildung des Jungen betreut.

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielte die Kopfgeldjägerin und Clawiditin Zam Wesell, die oft mit Jango zusammenarbeitete und im Laufe der Zeit eine Freundin der Familie geworden war. Zam Wesell war es auch, die in Boba die Freude am Lesen weckte und ihm die Wichtigkeit von Büchern nahe brachte. Dank ihrer Anregung verbrachte er als Kind viel Zeit in der Bibliothek von Tipoca City. Da er niemals eine Schule besuchte, war die Bibliothek eine wichtige Informationsquelle für ihn.
Boba begrüßt seinen Vater nach der Rückkehr von einem Auftrag.

Jango legte in der Ausbildung seines Sohnes vor allem Wert auf „handfestere“ Qualitäten. Er brachte ihm den Umgang mit verschiedenen Waffen, Kampffertigkeiten und das Steuern seines Raumschiffes Sklave I bei. Auch leistete Boba ihm gelegentlich bei der Ausbildung der einhundert ARC Trooper, die Jangos persönlicher Kontrolle unterstanden, Gesellschaft und erhielt auf diese Weise Einblick in wichtige Kampftechniken und -taktiken. Gelegentlich begleitete Boba seinen Vater bei Aufträgen, um auf diese Weise praktische Erfahrungen zu sammeln.

Boba Fetts Kindheit bestand jedoch nicht nur aus Ausbildung, sondern Jango spielte durchaus auch mit ihm, wenn es seine Zeit erlaubte. Bevorzugte Spielzeuge des jungen Boba waren unter anderem seine Raumschiffminiaturen und Figuren mandalorianischer Soldaten sowie das Ballspiel auf den verregneten Landungsplattformen des Planeten. Daneben verbrachten beide ihre Freizeit zusammen beim Rollerfisch-Angeln auf Kamino.



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