Die kleine Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf: Astrid Lindgrens großer Durchbruch

Mit „Pippi Langstrumpf“ gelang der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren 1945 der Durchbruch.Im Winter des Jahres 1944 hatte sich Astrid Lindgren den Knöchel ihres Fußes verstaucht und musste zu Hause bleiben. Sie machte sich an ihr Werk – und schrieb Pippis Geschichte nieder. Dieses Buch schenkte sie Karin dann tatsächlich zum 10. Geburtstag – und gleichzeitig schickte sie eine Abschrift an einen Verlag. Nach späteren Angaben war diesem das Mädchen Pippi aber zu wild und der Verleger sagte: „Ich hatte selbst kleine Kinder und stellte mir voller Entsetzen vor, was passieren würde, wenn sie sich dieses Mädchen zum Vorbild nähmen.“

Nun, glücklicherweise wurde Astrid Lindgren von der Absage des Verlags nicht entmutigt und verfasste ein zweites Buch, „Britt-Mari erleichtert ihr Herz“, und nahm damit an einem Wettbewerb eines anderen Verlages teil. Das Buch belegte den zweiten Platz und sie entschloss sich, im darauf folgenden Jahr die Geschichte Pippi Langstrumpf bei einem weiteren Wettbewerb des Verlages einzureichen. Sie überarbeitete das Buch, strich teilweise Dinge und fügte neue hinzu. Siehe da, sie belegte den ersten Platz und das Buch „Pippi Langstrumpf“ wurde 1945 veröffentlicht. Der Erfolg war trotz großer Bemängelungen vieler Buchkritiker riesig.

(Quelle: Verlag Friedrich Oetinger, Roine Karlsson)


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