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Jesus pt. 1.3

2. Dezember 2009

Extassy Risiken:
Die Risiken sind wie bei anderen Amphetaminen auch, hier kommt nur noch hinzu: Die Einnahme geschieht meistens bei
marathonähnlichen Tanz- und Musikveranstaltungen(RAVE & Techno-Parties u. ä.), hierbei kann es akut zu ernsthaften
Komplikationen durch Wassermangel wegen zuwenig Trinken und absoluter Erschöpfung kommen. Todesfälle sind bereits
berichtet.

Neuere Untersuchungen haben ergeben, daß Extasy (MDMA & MDA) in größerem Umfang im Hirn dauerhafte Veränderungen an
den hirneigenen Rezeptoren bewirkt, die Folge ist, die Nervenendigungen werden wegen der ständigen Überforderung durch die
Droge erschöpft und können dann die veränderten Rezeptoren nicht mehr ausreichend bedienen. Hieraus resultieren unter
anderem die psychischen Folgen (Amphetamin-Psychose !), die auch bei den anderen Amphetaminen (Speed) beschrieben sind.
Auftretende Psychosen müssen häufig in langdauernden Aufenthalten ( Monate !) in geschlossenen psychiatrischen
Krankenhäusern behandelt werden, die Folgebehandlungen dauern mitunter Jahre. Die Veränderungen in Hirn und Psyche sind
individuell verschieden schnell eintretend und unterschiedlich ausgeprägt, das heißt, bei einigen treten die Folgen früh ein, bei
anderen später. Bei einigen schwächer, bei anderen stärker. Gemeinsam ist aber allen Folgen des Gebrauchs von Extasy, sie sind
nur schwer – wenn überhaupt – rückbildungsfähig.

Das größte aller Probleme bei Langzeitgebrauch – dieses wird immer deutlicher – ist aber die irgendwann einsetzende quälende
Schlaf- und Ruhelosigkeit, die mit handelsüblichen – verschreibungsfähigen – Präparaten kaum oder nicht bekämpft werden kann.
Es ist bekannt, daß Heroin hier hilft, aber dann hat man erst recht die Probleme – eine handfeste Sucht entsteht – der
Extasy-User wird auch noch zum „Junkie“. Die Drobel hat inzwischen eine Reihe von Klienten aus dieser Gruppe.